Staatsstraße wird ausgebaut

20.06.2022

Der Ausbau der Staatsstraße 2235 zwischen Brunn und Wischenhofen beginnt Ende Juni. Dies gaben MdL Sylvia Stierstorfer, MdB Peter Aumer und Berthold Schneider, Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Regensburg, bei einem Ortstermin bekannt.

 „Damit wird eine wichtige Staatsstraßenverbindung im westlichen Landkreis modernisiert. Gerade für den ländlichen Raum ist eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur von enormer Bedeutung.“, so die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer. Die unzähligen Schadstellen in der Fahrbahn, die sehr schmale Fahrbahnbreite und die unstetige Linienführung wirken sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit aus. „Mit dem Ausbau kann dem lang gehegten Wunsch der Bürgerinnen und Bürger endlich Rechnung getragen werden“, sagte Peter Aumer. Mehr Sicherheit gibt es künftig auch für Radfahrer: Sie müssen nicht mehr auf der Staatsstraße fahren, sondern können den neu gebauten Radweg nutzen. „Ein enormer Zugewinn für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, so Stierstorfer. 

 

Die Staatsstraße wird vom Ortsausgang Brunn bis zur Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Duggendorf auf etwa 1,5 km mit einer Fahrbahnbreite von sechs Metern ausgebaut. Die Bauarbeiten finden damit größtenteils auf dem bereits bestehenden Fahrbahnabschnitt statt, daher ist eine Vollsperrung der Staatsstraße unumgänglich. Die Umleitung erfolgt über das Naabtal auf überregionalen Straßen, die geplante Ausfahrt der Umleitung ist bei Nittendorf. Berthold Schneider ergänzte, dass die gesamten Baumaßnahmen in zwei Bauabschnitte unterteilt würden. Im ersten Bauabschnitt werde die Staatsstraße im Bereich der Gemeinde Brunn erneuert und durch einen Geh- und Radweg erweitert, daraufhin folge der zweite Bauabschnitt mit der Modernisierung der Staatstraße bis Wischenhofen. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen soll Ende Juni nächsten Jahres erfolgen.

 

Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen 2,5 Millionen Euro davon werden 0,6 Millionen Euro für den 1,5 km langen Geh- und Radweg verwendet. Der Kostenträger ist der Freistaat Bayern. Für die Förderung der Baumaßnahme hat sich die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer im Bayerischen Landtag im Vorfeld stark gemacht. „Es freut mich sehr, dass sich mein Einsatz gelohnt hat und mit dem beschlossenen Corona-Investitionsprogramm für die Jahre 2022 und 2023 zusätzliche Mittel in den Landkreis Regensburg fließen“, erklärte Stierstorfer. Insgesamt stellt der Freistaat Bayern im Rahmen des Corona-Investitionsprogramm 46 Millionen Euro zusätzlich für die Modernisierung der bayerischen Staatsstraßen zur Verfügung. Stierstorfer bedankte sich für die Unterstützung bei ihrem Bundestagskollegen Peter Aumer und für das Engagement der Bürgermeister Thomas Eichenseher und Franz Gehr aus Duggendorf und Karl Söllner aus Brunn, die bei der Umsetzung der Maßnahme nicht locker gelassen haben.

 

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