OTH Regensburg Vorreiter bei akademischer Hebammenausbildung

18.05.2022

MdL Stierstorfer besuchte Studentinnen kurz vor erstem Examen

Regensburg. MdL Sylvia Stierstorfer erinnert sich noch gut an die Diskussionen im Bayerischen Landtag, als es um die Einführung der akademischen Hebammenausbildung ging. Angesichts des drohenden Hebammenmangels eine dringend notwendige Entscheidung, aber kein leichter Weg, so Stierstorfer: „Die Möglichkeit zu schaffen, einen bisher klassischen Ausbildungsberuf zu akademisieren und einen komplett neuen Studiengang einzuführen, ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Dass dies erfolgreich gelingen kann, zeigt das Beispiel der OTH Regensburg. Hier stehen die ersten Studentinnen der Hebammenwissenschaften kurz vor ihrem ersten Examen und werden im nächsten Jahr fertig werden.“ 

Regensburg und München waren die ersten beiden Hochschulstandorte, die als Pioniere 2019 die ersten Hebammen-Studiengänge starteten. Inzwischen studieren in Regensburg insgesamt 65 Studentinnen in drei Jahrgängen und die ersten Hebammen werden ihr Studium bald abschließen können. Die Abgeordnete ist sich sicher: „Diese erfolgreiche Entwicklung ist in erster Linie dem großartigen Engagement von Frau Prof. Dr. Klaudia Winkler, Vizepräsidentin OTH Regensburg, und Frau Prof. Dr. Barbara Fillenberg, Professorin für Hebammenwissenschaft, sowie der guten Zusammenarbeit mit unseren Krankenhäusern als hervorragende Praxispartner zu verdanken. Sie vermitteln den Studentinnen mit einer unglaublichen Motivation das notwendige Wissen und die praktische Erfahrung auf höchstem Niveau.“

 

Davon konnte sich Sylvia Stierstorfer beim Besuch am OTH-Standort in Prüfening ein Bild machen und sich direkt mit den Studentinnen austauschen. „Es ist eine unbeschreibliche Freude, wenn man ein Thema von der „Geburtsstunde“ an begleitet und dann tatsächlich vor den Studentinnen steht, die mit Begeisterung von ihrer Ausbildung berichten“, so Stierstorfer. Wie die Abgeordnete dem Jahrgang erläuterte, habe es vor allem hinsichtlich des finanziellem und organisatorischen Aufwands der Praxispartner anfänglich viel Abstimmungsbedarf gegeben. Hier ist sie froh, dass sie durch die Initiative eines Runden Tisches behilflich sein konnte. Die Studentinnen berichteten ihrerseits von den Erfahrungen als Vorreiterinnen bei diesem Studiengang und gaben der Abgeordneten Anregungen für die Weiterentwicklung des Studiengangs mit auf den Weg. Vor allem die Umsetzung eines Auslandsaufenthaltes ist ihnen ein großes Anliegen. Prof. Dr. Winkler und Prof. Dr. Fillenberg bedankten sich für die tatkräftige Unterstützung der Abgeordneten sowie die gute Mittelausstattung des Studiengangs durch den Freistaat. Stierstorfer wünschte den Studentinnen viel Erfolg für Ihren Abschluss sowie den weiteren beruflichen Weg. „Diese mutigen jungen Frauen werden hier so großartig auf ihren Beruf als Hebammen vorbereitet. Das ist ein großer Gewinn für die Familien in unserer Region. Dafür danke ich allen Beteiligten auf das Herzlichste“, so Stierstorfer abschließend.

 

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