Runder Tisch zu Laborsituation für Kinderonkologie

17.02.2022

Wissenschaftsminister Sibler regte Austausch aller Beteiligten an

 Der Hilferuf des Vorsitzenden des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern (VKKK), Prof. Dr. Franz-Josef Helmig sowie der Eltern krebskranker Kinder, die eine Online-Petition gestartet haben, veranlasste Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer, die Botschafterin für das Kinderonkologische Netzwerk (Kionet) sowie für das geplante Forschungszentrum für Herz, Krebs und Seltene Erkrankungen am UKR ist, zu sofortigem Handeln. „Notwendige Umstrukturierungen an der Uniklinik im Bereich der medizinischen Labore sind eine Sache. Dafür wird es Gründe geben. Dies darf aber nicht zulasten der kleinen Patienten und der Behandlungsqualität passieren. Hier muss es eine Lösungsmöglichkeit gefunden werden“, so Stiertorfer. Gemeinsam mit ihren Landtagskollegen, der Kelheimer Abgeordneten Petra Högl und dem Regensburger Abgeordneten Dr. Franz Rieger, hat sie zahlreiche Gespräche mit der Uniklinik, dem VKKK und der Elternvertretung geführt und die Situation mit dem zuständigen Wissenschaftsminister Bernd Sibler erörtert. Staatsminister Sibler hat daraufhin einen Runden Tisch mit den Beteiligten von Uniklinik, VKKK und Elternvertretung angeregt, um offene Fragen so schnell wie möglich zu klären. Die Umstrukturierungen dienten der Qualitätssicherung, der Standardisierung und Digitalisierung der Abläufe, der Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der Laborkapazitäten und damit letztlich der Patientensicherheit, fasst Sibler ein Gespräch dazu mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Oliver Kölbl zusammen. "Selbstverständlich setzen sich dabei alle dafür ein, dass unseren kleinsten Patientinnen und Patienten keine unnötigen Belastungen zugemutet werden", betonte er und verwies auf das herausragende Engagement der gesamten Belegschaft. Die Abgeordneten sind dem Staatsminister für seinen Einsatz sehr dankbar und sehen dem Austausch hoffnungsvoll entgegen. „Nur durch gemeinsame Gespräche wird eine gute Lösung gefunden werden können, die den Patienten gerecht wird und auch der hervorragenden Arbeit, die in unserer Kinderonkologie geleistet wird,“ so Stierstorfer.  

 

 

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