Historisches Bahnhofsgebäude wird als Rathaus neues Schmuckstück von Hagelstadt

27.07.2020

Gleich beim Einfahren in Hagelstadt über die B15 wird sichtbar, was sich in den letzten Monaten hier getan hat: Aus dem ehemaligen leerstehenden Bahnhofsgebäude wurde mit viel Mühe und Liebe zum Detail ein neues Rathaus gemacht, das noch in diesem Herbst seiner neuen Bestimmung übergeben werden soll. 

Voll Stolz präsentierte der neue Bürgermeister Thomas Scheuerer der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer bei ihrem Gemeindebesuch die neuen Räumlichkeiten. Er erläuterte die Bedeutung des Gebäudes, in dem ursprünglich Bahn und Post beherbergt waren, für die Entwicklung der Gemeinde Hagelstadt. "Wir haben versucht, beim Umbau des Gebäudes historische Elemente so gut wie möglich zu integrieren und ein zukunftsfähiges, funktionales Rathaus für unsere Gemeinde daraus zu machen", so Bürgemeister Scheuerer. Sylvia Stierstorfer ist begeistert von den Umbauarbeiten und den künftigen Nutzungsmöglichkeiten: "Es ist wichtig für unsere Gemeinden, solch historische Gebäude zu erhalten, auch wenn dies natürlich mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden ist. Eine bessere Nutzung hätte man dem alten Bahnhof gar nicht zukommen lassen. Ein richtiges Schmuckstück direkt an der prägnanten Ortsdurchfahrt der B15 bzw. der Bahnstrecke."  

 

Auch die Zukunft in Hagelstadt wird stark vom Thema Bahn geprägt sein, wie Stierstorfer und Scheuerer im Gespräch betonen. Die Abgeordnete erinnert dabei an den gemeinsamen hartnäckigen Einsatz, Hagelstadt als Haltepunkt für den Flughafenexpress zu gewinnen. Beide sind sich einig, dass der Haltepunkt Hagelstadt weiterhin aufgewertet und dauerhaft gesichert muss. Dabei denkt der Bürgermeister vor allem an den Ausbau der P&R-Möglichkeiten sowie an die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, was einen verbesserten Zubringerverkehr betrifft. Stierstorfer bestärkt den Bürgermeister darin, "denn jedes Auto, dass am P&R stehenbleibt, entlastet unsere Straßen."

 

Auch bei weiteren Themen wie der Entlastung der Gemeindeverwaltung oder der Nutzung von regenerativen Energien möchte der Bürgermeister künftig viel stärker auf Interkommunale Zusammenarbeit setzen. "Das ist genau der richtige Weg. Aufgabenfülle und Komplexität der Themen steigt zunehmend. Hier können sich die Gemeinden gegenseitig unterstützen und ergänzen", so Stierstorfer.  

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